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Zwei mal Obst plus drei mal Gemüse täglich!
Mit Rot, Gelb, Grün erhalten Sie sich fit und gesund.
In der Ernährung halten wir uns an die Ampel-Koalition aus Rot, Gelb, Grün und greifen bevorzugt zu Früchten in starken Farben, mit denen uns die Natur klar macht, dass hier viel Gutes darin ist. 68 kg frisches Obst und Gemüse konsumiert der Bundesbürger jährlich, in Israel liegt der Pro Kopf-Verbrauch bei 158 kg. Daran muss also bei uns noch gearbeitet werden.
Was ist dran am guten Ruf von Obst & Gemüse?
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Gerbsäuren – all das enthalten Obst und Gemüse mehr oder weniger üppig. Lebenswichtige Stoffe, ohne die der Mensch nicht leistungsfähig wäre und gesund bliebe. Die gesundheitsfördernden Früchtchen liegen direkt vor unserer Haustür. Vor allem Vitamin C liefert uns das delikate Obst aus heimischem Anbau reichlich – Erdbeeren sind vitaminreicher als Orangen, Heidelbeeren beinhalten mehr Flavonoide als Ananas.
Mit sekundären Pflanzenstoffen, die als Freie Radikalfänger gegen Diabetes und Krebs angehen, sind vor allem unsere Wald-Beerensorten gesegnet, aber auch alle Gemüse und Früchte, die sich durch ihre starke Färbung hervorheben: Karotten, Tomaten, Rote Bete, Brokkoli, Paprika, Spinat, Blaubeeren, Himbeeren, Pflaumen, Aprikosen und Brombeeren. Sie alle stärken das Immunsystem und kurbeln den Stoffwechsel von Körper und Gehirn an.
Das ballaststoffreiche Obst sorgt für eine gute Verdauung und bindet Giftstoffe. Kalium, Magnesium und Phosphor füllen unsere Energiespeicher auf. Vor allem aber ist es der Wohlgeschmack, der uns immer wieder zu Fans der köstlichen, süßen Früchtchen macht, die uns einen Anklang vom Paradies verschaffen. In unzähligen Varianten – pur, als Dessert, Küchen, Smoothie, Saft, Marmelade, Likör, Fruchtgel – können wir uns die Vorteile von Früchten einverleiben. Mitgekocht verfeinern sie Gerichte.
Gesunder Genuss mit Bio-Produkten
Gemüse sollten in der Regel die Hauptspeise bilden, zu der sich eine Beilage Fleisch oder Fisch gesellt. Gemüse hält länger nach, wenn es mit einem guten Fett (Butter, Oliven- oder Rapsöl, Kokosöl oder Ghee) angereichert wird. Fett entfaltet auch die Armoastoffe, frische Kräuter, Zitrone und sanfte Gewürze machen den Genuss rund.
Es hat sich herumgesprochen, dass Öko-Gemüse wesentlich weniger mit Schadstoffen und Pestizid-Rückständen belastet sind. Öko-Zertifikate weisen Bio-Gemüse aus. Die Bezeichnung “Integrierter Anbau” ist ein schwammiger Begriff, der auch nur die Mindesteinhaltung von Anforderungen im Pflanzenschutz bedeuten kann und sich auf nichts festlegt.
Zugreifen und sich etwas Gutes tun.
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